Hotels, Übernachtung,
Ferienwohnungen, Pensionen, Restaurants  |
| Ausflugsziele |
Hier finden Sie den Fahrplan von der DR und BUS bahn.hafas.de. Wenn Sie mit dem PKW unterwegs sind, dann nutzen Sie doch Google maps maps.google.de |
| Angermünde |
Angermünde ist eine uckermärkische Kleinstadt aus
dem 13. Jahrhundert und konnte sich den Charme der einstigen Ackerbürgerstadt bewahren. Die Umgebung und Ortsteile von Angermünde gehören z.T. zum Nationalpark „Unteres Odertal“ oder zum Biosphärenreservat Schorfheide-Chorin.
Eine Zentrum für wißbegierige Naturliebhaber ist das
NABU Informationszentrum
Blumentaler Mühle
bei Angermünde. |
Annenwalde (Glashütte)
www.glashuette-annenwalde.de |
Zwischen Templin und Lychen
gelegen werden in Annenwalde Schauvorführungen in traditionellen
Glasherstellungstechniken - Fusing, Hüttenabende,
Kurse und kulturelle Veranstaltungen organisiert. |
| Boitzenburg |
Schloss Boitzenburg, das Märchenschloss
in der Mark Brandenburger Land. In Boitzenburg gibt es außerdem eine
funktionierende Wassermühle
und eine Klosterruine zu besichtigen. |
| Criewen |
Schloss Criewen im Nationalpark "Unteres
Odertal" mit seinem imposanten Park von Lenné, ist landschaftlich besonders reizvoll gelegen. |
Gramzow
www.eisenbahnmuseumgramzow.de |
Zwischen Prenzlau und Schwedt gelegen,
1996 eröffnetes Eisenbahnmuseum im Lokomotivschuppen und auf dem
Freigelände
OT Drense Östlich von Prenzlau, Zentrum des Stammesgebietes der slawischen Ukranen, Burganlage aus dem 8. Jahrhundert. |
| Groß Dölln |
Templin OT Groß Dölln
Der Ort Groß Dölln befindet
sich im Naturschutzgebiet Schorfheide an der Grenze zum Landkreis Barnim.
Das Hotel "Döllnsee-Schorfheide" liegt idyllisch am Großen
Döllnsee und bietet für seine Besucher viele Möglichkeiten zur Freizeitgestaltung. |
| Herrenstein |
Seit 2004 hat das Hotel
Schloss Herrenstein geöffnet. |
| Lychen |
Ein staatlich anerkannter Erholungsort
im Naturpark Uckermärkische Seen gelegen, besondere Aufmerksamkeit
gilt dem Wassertourismus, Flößereimuseum, |
| Prenzlau |
Prenzlau, die Stadt am Uckersee, erhielt
schon im 13. Jahrhundert das Stadtrecht. Obwohl die Stadt in den Kriegen
stark zerstört wurde, kann sich Prenzlau noch vieler Baudenkmäler
aus vergangenen Zeiten rühmen. |
Schönfeld
www.kreativ-urlaub.de |
In Schönfeld, nordöstlich von Prenzlau gelegen, befindet
sich der Kunst- und Ferienhof "Alte Brennerei". Auf dem Hof
gibt es für die Gäste verschiedene Angebote: wie Werkstatt,
Keramikatelier, Seminartechnik, Fahrräder, Billiard, Tischtennis,
Schwimmbecken, Grill- und Feuerplatz, Vollyball-, Boule- und Spielplatz.
Schönfeld hat einen Badesee und Schwimmbad, eine Wollwerkstatt
und einen Reiterhof. |
Schwedt
www.schwedt.eu
(auch
in englisch und polnisch) |
Schwedt ist mit ca. 36.000 Einwohnern die größte Stadt der
Uckermark und wurde nach dem Zweiten Weltkrieg fast vollständig
zerstört, auch das Schloss. Heute ist Schwedt eine weitgehend
moderne Stadt mit verschiedenen Attraktionen, wie z.B. dem Erlebnisbad "Schwedt & AquariUM",
dem Fischergarten, Turm Brauhaus und Turmhotel, |
| Templin |
Templin ist ein anerkannter Erholungs- und Kurort mit
Natur-Therme. Aus dem Mittelalter ist noch die Stadtmauer mit Toren und
Wiekhäusern erhalten. |
Vierraden
www.gartz.de
www.tabakmuseum-vierraden.de |
Eine Kleinstadt mit ca. 1000 Einwohnern,
im Nationalpark "Unteres Odertal" gelegen, früher Tabakanbau,
Heimat- und Tabakmuseum,Tabakfabrik wird für Kunstausstellungen
genutzt, Vierrädermühle, nach der Vierraden benannt wurde. |
| Naturschutzgebiete |
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| Nationalpark
Unteres Odertal |
Jährlich steht diese natürliche
Flußauenlandschaft auf deutschem und polnischen Territorium an
der Unteren Oder 4 bis 5 Monate unter Wasser. Der Wasserstand wird von
einem Poldersystem kontrolliert...ein besonderes Naturerlebis ! Zu Fuß oder
mit dem Fahrrad gelangt man auch in die interessanten Naturräume. |
| Naturpark
Uckermärkische Seen |
Mit über 230 Seen und einem Wasserwandernetz
von ca. 100 km ein idyllisches Paradies für Naturliebhaber und Wassersportler |
| Biosphärenreservat
Schorfheide-Chorin |
Mit fast 130.000 ha umfaßt das Biosphärenreservat nicht
nur reizvolle Landschaften, sondern auch eine Reihe interessanter Naturdenkmäler.
Die Schorfheide ist ein traditionelles Jagdgebiet mit ausgedehnten
Wäldern, Jagdschlössern und der Choriner Endmoränebogen
eine Landschaft mit sanften Hügeln, Wäldern und Seen. |
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| Weitere Links Uckermark |
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| www.uckermark.de |
Die offiziellen Seiten des Landkreises
mit Schwerpunkten: Landschaft, Kommunen, Tourismus, Wirtschaft, Kultur |
| www.uckermark-erleben.de |
Ausführliche Informationen zu Übernachtungen,
Geschichte, Ausflüge etc. |
| www.uckermark.org |
Ein privater Internetauftritt mit besonderem Augenmerk für die kleineren Orte in der Uckermark. |
| www.kunstpfad-uckermark.de |
Kunstpfad Uckermark |
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Deylitz,
Ilona; Leitholf, Roland: Die Uckermark neu entdeckt, 2002
Osterstüpen, Hochtid, Gausbraden Uckermärkische Bräuche
1998 |
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Geographische Beschreibung der Uckermark:
Die Uckermark ist der nordöstliche Teil des Bundeslandes Brandenburg
und grenzt im Norden an Vorpommern und im Osten an Polen. Sie gehört
mit zu den flächenmäßig größten Landkreisen
und ist extrem dünn besiedelt, so dass viele Freiräume für
eine noch ursprünglich belassene Natur existieren. Fast 60% der Gesamtfläche
sind Landschaftsschutzgebiete, Biosphärenreservate oder andere Naturschutzgebiete.
Ihren Namen verdankt die Uckermark dem kleinen Flüsschen Uecker, welches
sich durch die hügelige Seenlandschaft schlängelt (Ukra ist slawischen
Ursprungs und bedeutet so viel wie "Schlängeln").
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Die Landschaft ist durch die Eiszeit geprägt worden: die zurückweichenden
Eismassen hinterließen ein hügeliges Flachland, dass mit
vielen kleinen Seen übersät ist. Diese Seen sind die Überbleibsel
von Resteisbeständen, die beim Abtauen in den Mulden und Senken
größere Wassermassen sammelten. Auch die vielen zurückgebliebenen
Felsblöcke, sogenannte Findlinge, sind ein Beleg für die
gewaltigen Eisbewegungen vor 15.000 Jahren.
Als eigenständige Region hat sich die Uckermark bereits seit langem
im Gedächtnis der Menschen eingeprägt. Aber erst durch die
Zusammenlegung der ehemaligen Landkreise Angermünde, Prenzlau
und Templin sowie der vorher kreisfreien Stadt Schwedt entstand 1993
der Brandenburgische Landkreis Uckermark.
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Ein kleiner Exkurs in die Geschichte:
Erste Anzeichen einer ständigen Besiedlung
dieses Gebiets sollen 4500 Jahre zurückreichen. Wer nun diese
ominösen ersten Siedler hier waren, lässt sich mit Sicherheit
nicht mehr feststellen. Jedenfalls tritt die Uckermark in unser historisches
Gesichtsfeld erst mit der Zeit der Slawischen Besiedlung im 5. und
6. Jahrhundert, wovon noch zahlreiche Orts- und Flurnamen Zeugnis
ablegen. Die Bauten der Slawen waren meist aus Holz und überdauerten
die Zeit nicht. Man lebte von Jagd und Fischfang...Die Ostexpansion
deutscher Siedler in der Zeit der frühfeudalen Besitznahme (
9. und 10. Jahrhundert) drang auch bis auf das Gebiet der Uckermark
vor. Erste Marktflecken wurden gegründet, man lebte in friedlicher
Koexistenz mit den ortsansässigen Slawen. Erst mit dem Engagement
des Deutschen Kaisers, der mit dem askanischen Markgrafen Albrecht,
genannt der Bär, einen außerordentlich aktiven Verfechter
deutscher Interessen in das Gebiet sandte, wurde eine Wende in der
damaligen Siedlungspolitik eingeleitet. Massiv wurden nun die Slawen
zurückgedrängt. Ihr Siedlungsgebiet wanderte gen Osten, über
die Oder hinüber ins heutige Polen. Zurück blieben nur
ein paar wenige, die im Laufe der Zeit assimiliert wurden, Familiennamen
mit klassisch slawischen Endungen (-ow, -ski, -czak usw.), die auch
heute noch recht häufig in der Uckermark anzutreffen sind, deuten
auf die ehemals slawischen Ursprünge hin.
Unter der Herrschaft der Askanier entstanden zahlreiche Burgen, Wehranlagen
und erste befestigte Städte. (Erste urkundliche Erwähnung der
Städte: Prenzlau 1234, Lychen 1248, Schwedt 1265, Templin 1270 und
Angermünde 1248). Viele dieser Wehranlagen sind erstaunlich gut
erhalten geblieben. Bei Stadtrundgängen in Templin, Prenzlau und
Angermünde sind Teile der Stadtmauer und auch frühgotische
Stadttore zu bewundern. Der wirtschaftliche Aufschwung, der durch diese
Besiedlung eingeleitet wurde, kam im 13. Jahrhundert zu einer feudalen
Blütezeit. Zahlreiche Handwerker, Ackerbürger und viele Händler
ließen sich jetzt nieder. Die Städte wurden wichtige regionale
Handelszentren, pflegten engen Kontakt mit der Hanse und boten vielen
Zuwanderern ausreichend Arbeit. Fast unberührt überstand so
die Uckermark die Wirren der Bauernkriege und auch die dunkle Zeit der
Pestepidemien. Erst der Dreißigjährige Krieg hinterließ eine
nachhaltige Spur der Verwüstung und Zerstörung. Die Uckermark
lag mitten im Spannungsbereich der damaligen Kriegsmächte: die Schweden
fegten übers Land wie ein Orkan, die Kaiserlichen Truppen des Grafen
Tilly und später Wallensteins wüteten ebenfalls wie Barbaren.
Ein Großteil der Uckermark war am Ende des Krieges entvölkert,
die Städte waren niedergebrannt, Felder lagen brach. Aus diesem
Koma erholte sich der Landstrich nur sehr zögerlich. Die Uckermark
galt seit dieser Zeit als Armeleute-Gebiet und wirtschaftliche Krisenregion.
Als Bestandteil des Königreichs Preußen (sogenannte Kurmark)
dümpelte die Region vor sich hin. Erst die Neubesiedlung durch holländische
und französische Flüchtlinge, die aufgrund ihrer Religion in
ihren Heimatländern verfolgt wurden (Hugenotten), brachte einen
ersten wirtschaftlichen Aufschwung. Felder wurden rekultiviert, große
Teile des Sumpflandes im Einzugsbereich der Oder durch ein System von
Poldern (analog den Eindeichungen in Holland) urbar gemacht. Auch der
Bau der Eisenbahn im 19. Jahrhundert brachte Impulse für die wirtschaftliche
Entwicklung der Region.
Mit einer neuen Kreiseinteilung 1817 entstanden
die Kreise Angermünde, Prenzlau und Templin. Obwohl die Uckermark über
viele Jahre keine Verwaltungseinheit bildet, bleibt die Region in
vielen Bereichen als historisch-kulturelle Einheit bestehen. In den
letzten Tagen des Zweiten . Weltkrieges wird die Mehrzahl der Städte
stark in Mitleidenschaft gezogen. (Schwedt, Prenzlau und Gartz sind
zu über 80 % zerstört worden) . Nachdem zu DDR-Zeiten mit
der Auflösung der Länder und der Gliederung in Bezirke
die historische Zusammengehörigkeit der Uckermark zerbricht
- die Kreise Prenzlau und Templin gelangen zum Bezirk Neubrandenburg,
der Kreis Angermünde zum Bezirk Frankfurt/Oder - entscheidet
sich nach der Wende bei Bürgerbefragungen die Bevölkerung
sehr eindeutig für die Zugehörigkeit zum Bundesland Brandenburg.
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