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Criewen mit Landschaftspark von Lenné |
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Criewen, ein romantisch-reizvolles Dorf im Oderbruch, war ehemals ein Rittergut. Von 1816-1945 gehörte es der Familie von Arnim. Die barocke Schlossanlage mit Gutshof und Landschaftspark ist noch weitgehend erhalten. Auffallend schön und gepflegt ist der Park, der um 1820 vom preußischen Landschaftsgärtner P. J. Lenné mit botanisch seltenen und einheimischen Bäumen und Sträuchern angelegt wurde. Harmonisch fügt er sich in die Oderlandschaft ein. Wir haben in Brandenburg viele Parks besucht, die ehemals von Lenné gestaltet wurden, aber nur wenige sind in so einem gepflegten Zustand und mit vielen alten Gehölzen erhalten. Die ehemalige Gutsgärtnerei wurde zu einer ökologischen Schau- und Lehrgärtnerei umgebaut.
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Die kleine Feldsteinkirche im Park stammt noch aus dem 13. Jahrhundert. Über dem Eingang des angebauten Mausoleums prangt das Familienwappen der von Arnims. Die Familie von Arnim war in der Uckermark ein bekanntes Adelsgeschlecht, ist jedoch nicht mit dem Dichterpaar Bettina und Achim von Arnim aus dem Fläming verwandt. Ihren Hauptsitz hatten Sie in Boitzenburg. Das ehemalige von Arnimsche Gutshaus - das Schloss
Criewen - wurde neu renoviert und im Mai 2002 eröffnet. In
ihm ist das Deutsch-Polnische Umweltbildungs- und Begegnungszentrum Brandenburgische
Akademie Schloss Criewen beherbergt. Die Nationalparkverwaltung Unteres
Odertal hat ihren Sitz in dem Verwalterhaus auf dem Schlossgelände. |
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