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Dahme

Die Kleinstadt Dahme mit fast 4 000 Einwohnern hat noch einen gut erhaltenen historischen Stadtkern und eine rötliche Stadtmauer aus Raseneisenerz. Dieses Erzgestein wurde direkt auf der Wiese unter der Grasnarbe gefunden. Die Stadtmauer wurde im 13. Jahrhundert errichtet, als sich Dahme zur Stadt entwickelte (1265). Von den beiden Toren steht nur noch der inzwischen restaurierte Vogelturm.
Bis 1635 gehörte Dahme zum Erzbistum Magdeburg und ging danach an Sachsen und 1815 an Brandenburg-Preußen über. Dahme war von 1657 bis 1756 Residenz der Herzöge von Sachsen-Weißenfels. Das Anfang des 18. Jahrhunderts erbaute Barockschloss ist heute eine Ruine. Der ehemalige Schlossgarten wurde 1924 zum Stadtpark umgestaltet, heute ist hier ein Heimattierpark mit ca. 120 Tieren errichtet. In der Nähe vom Stadtschloss befindet sich die älteste Kirche der Stadt, die Stadtkirche St. Marien. Von einem mittelalterlichen Feldsteinbau sind Teiel mit integriert. Nach dem großen Stadtbrand von 1666 wurden Turm und Innenausstattung barock erneuert.

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Rathaus in Neurenaissancestil

Ein imposanter Bau ist auch die ehemalige "Hospitalkirche", 1732 erbaut. Sie steht an der Hauptstraße, wo sich im Mittelalter ein Karmeliterkloster befand. 1894 wurde das prächtige Rathaus in Neurenaissanceform errichtet und um diese Zeit entstanden auch die Mehrzahl der reizenden Bürgerhäuser im Zentrum. Die Tabakindustrie spielte für die wirtschaftliche Entwicklung der Stadt eine wichtige Rolle. Bis zum Zweiten Weltkrieg besaß Dahme zahlreiche Zigarrenfabriken.

Weiter Informationen zur Stadt können Sie unter www.dahme.de nachlesen.

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Ein Teil der rötlichen Stadtmauer aus Raseneisenerz
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