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Mittenwalde

Paul Gerhardt Mittenwalde ist eine kleine Stadt mit mittelalterlichem Charme. Mittenwalde war eine umkämpfte Grenzfeste zwischen Teltow und Lausitz und fiel schließlich den Askaniern zu. Die Pfarrkirche St. Moritz aus dem 14. Jahrhundert erhielt 1877/78 einen mächtigen, neugotischen Turm, der nicht nur das Stadtbild beherrscht, sondern auch weithin in die Landschaft sichtbar ist. In dem abgelegenen Städtchen haben sich die Häusern aus dem 18. und frühen 19. Jahrhundert noch recht zahlreich erhalten. Von der spätmittelalterlichen Stadtbefestigung zeugen noch Reste und das Berliner Tor. Die Heimatstube ist in einem Haus von 1750 untergebracht und zeigt die einstige Bedeutung der Stadt. mittenwalde
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Paul (Paulus) Gerhardt war von 1651-1656 Probst in Mittenwalde. Hier erlebte er seine glücklichste und dichterisch fruchtbarste Zeit. Paul Gerhard schrieb etwa 134 deutsche und 14 lateinische Gedichte und wurde nach Martin Luther der bedeutendste Liederdichter der deutschen evangelischen Christen. Seine Gedichte wurden im Gottesdienst als Lieder gesungen. Sie entstanden auch aus der Erfahrung persönlichen Leideswährend des dreißjährigen Krieges. 1907 zu Ehren seines 300. Geburtstages wurde in Mittenwalde ein Krankenhaus errichtet. In diesem Gebäude befindet sich heute die Amtsverwaltung von Mittenwalde.
Mehr zu Mittenwalde erfahren Sie unter www.mittenwalde.de

Die Umgebung von Mittenwalde lädt zur Erholung ein: zum Beispiel am Motzener See, am Bestensee und im Teupitz-Köriser-Seengebiet. Seit März 2001 ist die elf Kilometer lange Draisinen - Strecke von Töpchin vorbei am Motzener See bis kurz vor Mittenwalde im Betrieb. Nur ein paar Kilometer von Mittenwalde entfernt befindet sich das Schloss Dracula in Schenkendorf.

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Landstraße auf dem Weg nach Mittenwalde

Hotels, Restaurants, Freizeit

Draisinenbahn Töpchin

Bahnhofstr. 22 c
15755 Töpchin
Buchungshotline ( Mo-Fr 8 - 16 Uhr) Tel.: 033633 / 69080
Fax: 033633 / 69082

Auf einem Wagen haben bis zu 14 Personen Platz, von denen 4 die Draisine durch Muskelkraft fortbewegen müssen. In einem Café-Restaurant in einem Berliner S-Bahn-Waggon aus den 30er-Jahren kann man sich stärken. Pro Teilnehmer kostet die Draisinentour 12,80 Euro, am Wochenende 15,34 Euro, eine Übernachtung im Eisenbahnwaggon 30 Euro, am Wochenende 35 Euro.

www.draisinenbahn.de