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Lübben (Spreewald)

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Lübben liegt an einer natürlichen Landbrücke zwischen dem Unter- und Oberspreewald und spielte deshalb als Verkehrsknotenpunkt schon immer eine wichtige Rolle. Lübben war in der Vergangenheit ein Zentrum für Handel und Gewerbe.
Die Burg auf der Spreeinsel wurde 1208 schon erwähnt und 1220 erhielt Lübben Magdeburger Stadtrecht. Von 1635 bis 1815 war Lübben Oberamts-Regierungssitz der Niederlausitz und wurde danach erst an Preußen angegliedert. Lübben wurde mehrmals in der Vergangenheit zerstört und im April 1945 fielen 75 Prozent der Häuser in der Innenstadt den Flammen zum Opfer. Noch heute sind diese Lücken deutlich zu spüren, z.B. im Zentrum bei der Stadtkirche Paul Gerhard. Vor der Kirche steht auch ein Denkmal des Liederdichters, der hier seine letzten Jahre als Archidiakon verbrachte. Die Stadtkirche ist eine spätgotische Hallenkirche, die Anfang des 16. Jahrhunderts errichtet wurde. Das älteste Bauwerk der Stadt ist ein Wohn- und Wehrturm aus dem 14. Jahrhundert mit über 2 Meter dicken Wänden. Er gehörte zur alten Burg Lübben. Dahinter steht das Renaissanceschloss aus der 2. Hälfte des 17. Jahrhunderts. Heute befinden sich hier ein Hochzeitszimmer, Konzertsaal und eine historische Weinstube. Zu diesem historische Ensemble gehören noch das Oberamtshaus und das Land- und Ständehaus, ein zweigeschossiger Putzbau aus dem 18. Jahrhundert mit drei Portalen. Die Schlossinsel wurde in den letzten Jahren neu gestaltet.

 

Heute ist Lübben staatlich anerkannter Erholungsort mit ca. 15 000 Einwohnern. Am Hafen in Lübben können die traditionellen Kahnfahrten gebucht werden. Der Lübbener Hain ist ein ehemaliger Auenwaldbereich mit Naturschutzstatus. Das 20 ha große Areal mit vielen sehr alten Eichen dient vor allen der Naherholung. Ausführliche Informationen zu Lübben finden sie unter www.luebben.de

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