| Das Schloss in Fürstlich Drehna
ist eine Wasserburg mit vier Flügeln und mächtigen runden Ecktürmen.
In der zweiten Hälfte des 16. Jahrhunderts erbaut, ist es nur geringfügig
verändert worden. Ende des 18. Jahrhunderts geriet Drehna in den Besitz
von Moritz Graf zu Lynar, der 1806 in den Fürstenstand erhoben wurde.
Danach erhielt der Ort den Namen "Fürstlich Drehna". Aus
dem großen Schlosspark wurde nach 1819 unter Mitwirkung von Peter
J.Lenné ein Landschaftsgarten. In einigen Teilen wurde er durch den
Braunkohleabbau in Mitleidenschaft gezogen, ist aber inzwischen umfangreich
rekultiviert worden.
Der Dorfkern von Fürstlich Drehna mit Kirche,
Schule und Gasthof wurde umfangreich restauriert. Im Gärtnereihaus
am Marktplatz befindet sich das Besucherzentrum des Naturparks
Niederlausitzer Landrücken. Die Einwohner bieten ihren Besuchern
verschiedene Führungen und Veranstaltungen an: Schloss- und Parkführung,
Töpfereibesichtigung oder Besichtigung und Verkostung in der Schlossbrauerei.
Seit 1750 wird in Fürstlich Drehna Fischzucht betrieben. Die ehemaligen
Braunkohletagebaue am Rande des Dorfes werden zu Naherholungsgebieten
mit Seenlandschaften und Biosphärenreservaten umgestaltet.
Weitere Hinweise unter www.fuerstlichdrehna.de
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