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Wittenberge

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Mit ca. 22.000 Einwohnern ist Wittenberge die größte Stadt in der Prignitz. Bis Mitte des 19. Jahrhunderts war Wittenberge eher ein unbedeutendes Ackerstädtchen, das jahrhundertelang unter der Herrschaft der Familie Gans Edle Herren zu Putlitz stand.
Das weitere Schicksal der Stadt und seine Entwicklung zum Industriezentrum der Prignitz war eng mit dem 1903 errichteten größten und modernsten Nähmaschinenwerk Europas - ein Tochterunternehmen der amerikanischen "Singer Manufacturing Company N.Y." - verbunden. 2.000 Mitarbeiter waren hier beschäftigt. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde das SINGER Nähmaschinenwerk auf Grund eines alliierten Befehls demontiert und erst 1951 die Produktion von Nähmaschinen unter dem Firmennamen "Veritas" wieder aufgenommen.
Aus dem Mittelalter ist nur der Steintorturm erhalten geblieben. Im zweitältesten Gebäude, der sogenannten "Alten Burg" von 1669, dem einstigen Herrensitz des Herrschergeschlechtes derer Gans zu Putlitz, ist heute nach umfangreichen Sanierungsmaßnahmen das Stadt- und Nähmaschinenmuseum untergebracht. www.wittenberge.de
Wittenberge liegt am Naturpark Elbtalaue und hat einen ausgebauten Bootshafen für Wassertouristen. Romantische Fuß- und Radwanderwege führen durch den Naturpark. In Wittenberge wird traditionell das Stadt-und Hafenfest sowie das Schützen- und das Dixielandfest ausgerichtet. Hier können Sie mehr über die Geschichte des Nähmaschienmuseums erfahren: www.technikmuseen.de und hier erfahren sie Neues von Veritasclub www.veritaslounge.de.vu
Unter dieser Adresse erhalten Sie Rundblicke und Einblicke zum Panorama von Wittenberge: www.eye-d.de

Stadtmuseum "Alte Burg"
Putlitzstraße 2
19322 Wittenberge
Tel.:03877-405266
Fax:03877-405268
Das Stadtmuseum befindet sich im ältesten Wohnhaus der Stadt, einem Fachwerbau aus dem Jahre 1669. Neben der Stadtgeschichte wird die Geschichte der Nähmaschine erzählt. Im Museumsgarten finden auch Veranstaltungen, wie Konzerte und Lesungen statt.