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Ziesar

Ziesar liegt etwas abseits der drei Burgen Rabenstein, Wiesenburg und Belzig. Von der ehemaligen Bedeutung des Ortes legen die historischen Bauten noch heute Zeugnis ab.
Schon nach 928 - nach der ersten deutschen Eroberung - wurde auf den Hügeln der Fluchtburg von den Sachsen eine Burg gebaut. Albrecht der Bär ließ die Stadt und die Burg später erneut ausbauen und gründete ein Kloster.
Anfang des 13. Jahrhunderts wurde die Burg Bischofssitz und von 1327 bis 1560 ständige Residenz der Brandenburgischen Bischhöfe. Von der Vorburg ist noch der Storchenturm aus dem 15. Jahrhundert erhalten geblieben, einer von ehemals 5 Türmen. Der innere Burghof wird von der Burgkapelle, dem ehemaligen Palas und dem Amtsgebäude umschlossen. Die Burgkapelle wurde 1470 als ein spätgotischer Backsteinbau errichtet und ist reich geschmückt. Im Inneren sind die Gewölbemalereien aus der Entstehungszeit der Kirche noch gut erhalten.

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Die Burgkapelle hat eine reich dekorierte Fassade und im Inneren sind Gewölbe- und Wandmalereien aus der Entstehungszeit zu bewundern.
Der 35 Meter hohe Bergfried der Hauptburg stammt aus dem 12. Jahrhundert. Der Zinnaufsatz mit der "Bischofsmütze" wurde im 16. Jahrhundert ergänzt. Die Burg beherbergt heute ein Internat, Unterrichtsräume, ein Jugendzentrum und den ersten Minnesänger Deutschlands Nicolai de Treskow. Seit 1997 wird die Burganlage schrittweise saniert.
Von der Burg aus gelangt man über den Klostersteig direkt zum Kloster und einer spätromanische Feldsteinkirche aus dem Anfang des 13. Jahrhunderts. Erneuerungen haben im 14. und 19. Jahrhundert stattgefunden. Das Zisterzienserinnen-Kloster wurde 1330 gegründet und die Klosteranlage 1998 restauriert. Wissenswertes über Ziesar finden Sie auch unter www.ziesar.de
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