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Kloster Lehnin
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Das Kloster Lehnin war das erste
märkische Zisterzienserkloster, Hauskloster der Askanier und Mutterkloster
von den bekannten Klöstern Chorin oder Himmelpfort. Es wurde 1180
von Markgraf Otto I von Brandenburg gegründet und war über
Jahrhunderte ein treibender Entwicklungsfaktor in der Region. Die Klosteranlage wurde bis ca. 1260 fertiggestellt und die Kirche als eine kreuzförmige Pfeilerbasilika gebaut. Aus einem Bücherverzeichnis geht 1514 hervor, dass das Kloster Lehnin über 986 Schriften vefügt. Im Zuge der Reformation wurde auch das Kloster Lehnin 1542 säkularisiert. Der Klosterbesitz (u.a. 64 Dörfer) fiel an den damaligen Kurfürsten Joachim II. Im 17. Jahrhundert entdeckten der Große Kurfürst und seine erste Gemahlin Kurfürstin Luise-Henriette von Oranien Lehnin. Der Große Kurfürst ließ das bereits verfallene Konversengebäude zu einem Jagdschloss ausbauen. Die Kurfürstin Luise-Henriette von Oranien hielt sich im Sommer oft in Lehnin auf und verstarb hier 1667. |
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In den 70er Jahren des 19. Jahrhunderts entsann
man sich der weitreichenden Tradition des Klosters und begann die
inzwischen verfallenen Gebäude zu rekonstruieren. Heute gehört
das gesamte Areal der evangelischen Kirche Berlin-Brandenburg. Seit
1911 befindet sich auf dem ehemaligen Klostergelände das Luise-Henrietten-Stift
- benannt nach der Kurfürstin - eine diakonische Einrichtung
der Landeskirche. Die Klosterkirche wird als Gemeindekirche genutzt
und alljährlich werden die "Lehniner Sommermusiken" durchgeführt.
Mehr Informationen erhalten Sie auf den Seiten www.stift-lehnin.de und www.lehnin.de |
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