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Das Dorf Grünheide grenzt an Erkner und liegt an der Seenkette
Werlsee, Peetzsee und Möllensee. Inmitten üppiger Wälder findet der
Naturfreund ca. 120 km gut ausgeschilderte Wanderwege. Der Ort war
bis zum 17. Jahrhundert kaum bevölkert. Unter Friedrich II wurden
hier ausgediente Soldaten und Bauernsöhne aus den umliegenden Ortschaften
als Kolonisten angesiedelt. Auf dem Waldfriedhof steht ein Glockenstuhl
mit einer der ältesten brandenburgischen
Glocken (um 1300). Hier liegt der Professor für Physikalische Chemie
Robert Havemann begraben.
Im Anschluss an die Grünheider Seenkette folgen nochmals fünf kleine Seen,
die sich um das kleine Dörfchen Kagel gruppieren. Südlich von Grünheide
befindet sich im dichten Waldgebiet das Moor am Triebschsee. In dem etwa
10 Hektar großen Gebiet existiert eine interessante Pflanzenwelt (z.B.
Moororchideen). In Kienbaum, im Ortsteil Liebenberg, entspringt die Löcknitz.
Die beiden Ufer des Löcknitztales sind durch ein 443 Hektar umfassendes
Landschaftsschutzgebiet geschützt. Am Kleinen Wall befindet sich eine
ehemalige Säge- und Mahlmühle aus der Kaiserzeit. Nordwestlich von Grünheide
liegt Woltersdorf. 1500 wurde hier die erste Schleuse gebaut, um
den Kalkstein aus Rüdersdorf auf
dem Wasserweg zu transportieren. Von der S-Bahn Station Erkner
aus läßt sich das Grünheider Wald- und Seengebiet bequem erreichen.
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