| Der Scharmützelsee ist mit 1500 ha Wasseroberfläche der
größte der brandenburgischen Seen. Er ist wunderschön gelegen und wird
von Bergen eingefasst. So geschützt bietet er ideale Wassersportbedingungen.
Fontane nannte ihn auch das "Märkische Meer"... allerdings war zu seiner
Zeit Saarow ein verlassenes Örtchen.
Der Kurort Bad Saarow entstand erst Anfang des
20. Jahrhunderts nach Plänen des Gartenarchitekten Ludwig Lesser. Der
Bahnhof von Bad Saarow wurde 1911 im sogenannten Heimatstil erbaut und
steht heute unter Denkmalschutz. Zur selben Zeit begann mit der
Entdeckung eines heilenden Moorvorkommens auch der touristische Aufschwung in der Region. Kurhäuser,
exklusive Sanatorien, Golf- und Tennisplätze wurden gebaut und die Prominenz fühlten sich von den
idealen Wassersportbedingungen angezogen.
Im Maxim-Gorki-Haus erinnert eine ständige Ausstellung an die Kuraufenthalte
des lungenkranken russischen Dichters Maxim Gorki (1922 bis 1923).
Mit der Fertigstellung des Thermalbades, dem Kulturforum und einem breiten Angebot für die Gäste hat sich Bad Saarow-Pieskow wieder zu einem attraktiven Kurzentrum entwicklet. In
Pieskow, einem Stadtteil von Bad Saarow, steht eine Miniaturausgabe
des Potsdamer Schlosses Sanssouci. In Wendisch
Rietz gibt es eine Wassermühle, das Zollhaus und einen Golfplatz mit
Restaurant.
Mit dem Schiff kann man auch von Berlin aus anreisen oder
eine Dampferfahrt auf dem Scharmützelsee unternehmen.
Der Scharmützelsee
läßt sich mit dem Rad auf einem Radwanderweg umrunden.
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