| Das damalige Jagdhaus Joachims II wurde durch
ein Wasserschloss (1651-1655) ersetzt und westlich davon ein großer
Park angelegt, dessen Anlage nur noch auf Zeichnungen überliefert
ist. Friedrich I., der erste Preußenkönig, ließ Oranienburg
großzügig
ausbauen und einen neuen Lustgarten anlegen. Unter Friedrich Wilhelm,
dem Soldatenkönig, verwilderte der Garten nicht nur, die Bauten
des Parks wurden aus Sparsamkeitsgründen auch abgetragen und verkauft.
1742 machte Friedrich II. seinem Bruder August Wilhelm Schloss und Garten
Oranienburg zum Geschenk und der Garten wurde wiederum umgestaltet und
eine neue Orangerie gebaut. Anfang des 19. Jahrhunderts wurden dann Schloss
und Garten an "Bürgerliche" verkauft und für verschiedene
Zwecke genutzt (Kattunmanufaktur, Schwefelsäurefabrik, Lehrerseminar,
Polizeischule, Garnison). 1957 begann man langsam den Park wieder aufzubauen
und in den 80er Jahren eine denkmalpflegerische Konzeption zu verwirklichen.
Heute beherbergt das restaurierte Schloss das Kreismuseum und
der Park wird von Einheimischen und Besuchern zum flanieren genutzt.
2009 findet die Landesgartenschau 2009 "Traumlandschaften
einer Kurfürstin" in Oranienburg statt.
Oranienburg hat ein attraktives Freizeitzentrum TURM.
Erlebniscity Oranienburg mit Sport- und Freizeitbad, Spaßbadzone,
Saunalandschaft und verschiedenen Sportplätzen und Anlagen zu bieten.
Rund um den Lehnitzsee lässt sich nicht nur wandern
(ca. 7,5km), der See sorgt im Sommer auch bei jung und alt für Badespaß.
Südlich von Oranienburg kann man eine sehr schöne Naturwanderung
durch das Briesethal unternehmen. Hier befindet sich
die Waldschule
Briesetal mit Naturlehrgarten.
Vom S-Bahnhof Birkenwerder bis zum Bahnhof Zühlsdorf geht es den
größten
Teil des Weges entlang des Flüsschens Briese durch schöne Wälder.
Weitere Informationen zur Kreisstadt Oranienburg vor den Toren Berlins
finden sie unter www.tourismus-or.de und www.oranienburg.de
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