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Gransee

stadtmauer_granseeDer historische Stadtkern von Gransee ist bis heute in beeindruckender Weise erhalten geblieben. Dazu zählen die Stadtmauer mit dem Ruppiner Tor, dem Pulverturm und dem Waldemartor. Das Heilig-Geist-Hospital, 1315 erbaut, beherbergt heute das Heimatmuseum. Die mittelalterliche Stadtkirche St. Marien wurde in mehreren Etappen zwischen 1285 und 1520 erbaut. Im Sommer werden hier auf der Wagnerorgel Konzerte gegeben.

1262 wurde die Stadt von den Markgrafen Johann I. von Brandenburg und Otto III. gegründet. Vom Zisterzienserkloster aus dem 13. Jahrhundert existieren nur noch die Grundrissmauern und ein verfallenes Gebäude.

Gransee

Gransee

Bis zum Dreißigjährigen Krieg blühten in Gransee Handel und Handwerk. Der Wiederaufbau der Stadt und die Anlage der Straßen, wie wir sie heute noch vorfinden, erfolgte nach dem großen Brand 1711. Anfang des 20. Jahrhunderts entwickelte sich in dieser Gegend der Obstanbau zum wichtigsten Erwebszweig.

Auf dem Schinkelplatz in Gransee steht ein gusseisernes Denkmal zu Ehren der jung verstorbenen Königin Luise von Preußen. Ihr Leichnam wurde 1810 auf dem Weg von Schloss Hohenzieritz (bei Neustrelitz) nach Berlin in Gransee aufgebahrt, wo jetzt das von Karl Friedrich Schinkel entworfene Denkmal steht. www.koenigin-luise.com
Weitere ausführlichere Informationen über Gransee finden sie unter www.gransee.de und www.gransee-info.de

 

 

Museum Gransee

Luiesendenkmal Gransee
Das Heilig - Geist- Hospital wird heute als Museum genutzt (links der Innenhof)
Denkmal zu Ehren der Königin Luise von Preußen