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Naturpark Niederlausitzer Landrücken |
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| Der Naturpark Niederlausitzer Landrücken liegt im südlichen Brandenburg zum großen Teil im Landkreis Dahme-Spreewald. Er umfasst das Endmoränegebiet Niederlausitzer Landrücken und grenzt östlich an das Biosphärenreservat Spreewald. Eine Besonderheit in diesem Naturpark ist, dass ein großer Teil der Fläche (fast ein sechstel) durch den Braunkohletagebau beeinflusst worden ist. Schon im 19. Jahrhundert wurde hier Braunkohle abgebaut. Die Zerstörung der Landschaft und natürlichen Lebensräume begann jedoch mit der Umstellung auf den Großtagebau, Dörfer, Wälder und Wiesen fielen den Baggern zum Opfer und hinterließen eine unwirkliche Kraterlandschaft. Mit der Einstellung der Braunkohlegewinnung 1991 begann die Sanierung und Rekulitivierung. Heute sind schon mancherorts abwechslungsreiche neue Landschaftsstrukturen entstanden. Durch Flutung der großen Restlöcher soll sich eine Seenlandschaft entwickeln, die neue Lebensräume für Tiere und Pflanzen bietet. (vorgesehen sind 8 größere und 20 kleinere Seen mit einer Gesamtfläche von ungefähr 20 km²) . | |
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| Schloss und Schlosspark Fürstlich Drehna (zwischen Luckau und Calau gelegen) gehören mit zum Projekt "Kulturlandschaft Fürstlich Drehna". Der Park, der 1819 unter Mitwirkung von Peter J. Lenné zum Landschaftsgarten umgestaltet wurde, hat durch den Braunkohleabbau teilweise gelitten, wurde aber inzwischen umfangreich rekultiviert. | |
| Der Niederlausitzer Landrücken zieht
sich über 50 km vom Dahmetal bis nach Altdöbern und gliedert
sich in drei unterschiedliche Landschaftsstrukturen, entsprechend der
eiszeitlichen Umformungen Grundmoräne - Endmoräne - Sander.
Der Endmoränebereich zeichnet sich durch naturnahe Wälder
und vielfältige Biotope aus. Im Luckauer Becken finden schon seit
Jahrhunderten im Herbst Zehntausende von Zugvögeln Rast- und Futterplätze.
Der Naturpark Niederlausitzer Landrücken beheimatet
daneben 45 Säugetierarten und seltene Wassertiere. Das Wappentier
des Naturparks ist ein seltener, besonders kleiner Kauz ist: der Raufußkauz Ausführliche Informationen zum Naturpark erhalten sie unter: www.mluv.brandenburg.de |
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Kraniche Beesdau Foto: Ralf Donat |
![]() Schwäne Wannichen Foto: Ralf Donat |
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Zum
Wandern oder auch für eine Radtour geeignet
ist die "Kranichtour". Diese 200 km lange Radtour
führt von den Höhenlagen des Niederlausitzer Landrückens bis
in die Niederungen des Spreewaldes, durch alte Wälder und eine sich rasant
verändernde Bergbaufolgelandschaft mit neu entstehenden Seen. Am Wege laden
reizvolle Dörfer mit Feldsteinkirchen, Herrenhäuser mit ländlichen
Parkanlagen und historische Stadtkerne zur Besichtigung ein . |
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Naturpark Niederlausitzer Landrücken |