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Das Oderbruch |
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![]() Oderbruchlandschaft bei Lebus |
Das Oderbruch ist mit nur 2 bis 5 Metern über dem Meeresspiegel
das am tiefsten gelegene Gebiet in der Mark Brandenburg. Es erstreckt sich
von der Stadt Oderberg im Norden bis Lebus im Süden. Die Flussaue
wird begrenzt von bis 100 m höher gelegenen Flächen. Bis ins
18. Jahrhundert wurde das Bruch regelmäßig zweimal im Jahr überflutet.
Die fruchtbaren Flächen konnten nicht bewirtschaftet werden. Nur die
höher gelegenen Orte, wie Oderberg, Bad Freienwalde, Wriezen, Seelow
und Lebus boten den Menschen dann Schutz. 1747 ließ König Friedrich II schon früher ausgearbeitete Pläne zur Entwässerung des Oderbruchs verwirklichen. Die Oder erhielt ein neues, begradigtes Flußbett, 60 km wurden eingedeicht und Sumpfgebiete trockengelegt. Aus sumpfiger Wildnis wurde eines der fruchtbarsten Ackerbaugebiete, auch der "Gemüsegarten Berlins" genannt. |
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Der Anschluß der Region an das Eisenbahnnetz hatte
einen weiteren wirtschaftlichen Aufschwung in der zweiten Hälfte
des 19. Jahrhunderts zur Folge. Das Oderbruch ist eine Urstromtalniederung.
Das Gelände
ist eben, Äcker, Wiesen und Baumgruppen sowie Wasserläufe
bestimmen die Landschaft. Für das Oderbruch typisch sind die Loose,
einzeln oder in Gruppen stehende Gehöfte außerhalb der Dörfer,
die nach 1821 mit der Aufteilung des Gemeindebesitzes entstanden. Künstlerinnen und Künstler haben das Oderbruch für sich entdeckt. www.kunst-im-oderbruch.de |
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![]() Weißstörche, Schafe und Gebäude aus Feldsteinen sind ein typisches Bild im Oderbruch |
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