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Lebus im Lebuser Land

anonisroeschen

Das Lebuser Land - nördlich von Frankfurt (Oder) gelegen - ist dem Oderbruch vorgelagert.

Im Frühjahr (Ende April - Anfang Mai) sind die Oderhänge bei Lebus und Mallnow über und über mit Adonisröschen, Küchenschellen, Sandfingerkraut und anderen Frühjahrsblühern bedeckt und ein beliebtes Ausflugsziel für Naturfreunde. Später wachsen hier andere südeuropäische Steppenpflanzen, wie die Sommer- oder Herbstandonisröschen, die Segge oder die Sibirische Glockenblume. Diese Pflanzen kommen vorwiegend in den Steppen der Ukraine, Südsibiriens oder Südosteuropa vor. In Mitteleuropa treten sie nur als Vorposten auf warmen Hügeln auf, deren Kleinklima dem in den Heimatsgebieten ähnlich ist.
siehe auch www.lebuser-land.org

Von Frankfurt Oder aus kommend ein paar Kilometer vor Lebus befindet sich die Landeslehrstätte für Naturschutz und Landschaftspflege "Oderberge Lebus" mit dem angrenzenden Lehrpfad. Hier wirkt auch der Verein "Naturschutzzentrum Adonisröschenhänge e.V."
Das kleine Städtchen Lebus bietet herrliche Ausblicke über die Oderlandschaft und ist ideal für Rad- und Wandertouren. Ausgrabungen zeigen, dass diese strategisch günstige Gegend schon in der Bronzezeit (900 bis 700 v.Ch.) und Eiszeit (700 bis 350 v.Ch.) besiedelt war.
Landeslehrstätte für Naturschutz und Landschaftspflege Lebus
15326 Oderberge Lebus
Tel.: 033 604 - 55 00
Fax: 033 604 - 55 01
E-Mail: monika.tornow@lua.brandenburg.de

lebus   

lebus

Die slawische Burg Lebus an der Oder war seit 1123 Sitz eines dem Erzbischof von Gnesen unterstellten polnischen Bistums. Von hier aus wurde der Übergang an der Oder kontrolliert.Um 1250 gelangte das Land Lebus an die askanischen Markgrafen und späteren Kurfürsten von Brandenburg. Die askanischen Markgrafen förderten dann das neu gegründete Frankfurt als Handelstadt an der Oder. Damit verlor Lebus seine Bedeutung für den Handel. Ende des 16. Jahrhunderts wurde das Hochstift säkularisiert. Im Zweiten Weltkrieg ist die Stadt stark zerstört worden. Die bischöfliche Kathedrale ist nicht mehr vorhanden. Die Stadtkirche St. Marien wurde jüngst restauriert. Auf dem Burgberg wurden Reste einer Burg aus dem 13.-15. Jahrhundert freigelegt.

Bis in das 17.Jahrhundert hinein baute man an den Südhängen der Oder Wein an. Der Heimatverein Lebus e.V. setzt sich für die Erhaltung der Denkmäler in Lebus ein und organisiert jährlich Mitte Mai das Fliederblütenfest. Weitere Impressionen von Lebus und den Lebuser Oderhängen finden Sie hier.

Unterkunft, gastronomische Einrichtungen, Sehenswertes sowie Tips für Rad- und Wanderwege können Sie hier erhalten: www.amt-lebus.de

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