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 Oderberg

oderberg Südöstlich des Choriner Endmoränebogen liegt das malerische Städtchen Oderberg am Oderberger See und an der Alten Oder. Die gewaltige Backsteinkirche, eine neugotische Emporenbasilika 1853-1855 von Friedrich August Stüler erbaut, ist mit ihrem schlanken achteckigen Turm weithin sichtbar. Das Zentrum zieren gut erhaltene und instandgesetzte Fachwerkhäuser. oderberg
Auf dem Albrechtsberg sind z.T. die 3 Meter breiten und 10 Meter hohen Außenmauern der ehemaligen Festung als Ruine erhalten geblieben. Von hier aus kann man einen weiten Blick in die herrliche Umgebung genießen.
Albrecht II. erbaute hier 1207 zum Zwecke der Odersperrung ein Schloss in dem die Markgrafen vorübergehend residierten und um 1212 auf dem Albrechtsberg eine Burg. 1353-1355 wurde dieselbe zerstört und durch den sogenannten "Bärenkasten" ersetzt. Er war als Schutz Brandenburgs, als Odersperre und Zollstation gedacht.
In der zweiten Hälfte des 14. Jahrhunderts erlebte Oderberg seine Blütezeit. Mehrere große Handelsstraßen zwischen Ostsee, Hamburg, Magdeburg, Breslau, Krakau und Prag kreuzten sich hier. Die Handelsleute brachten ihre Waren durch Oderberg und die Stadt hatte das Recht alle Waren anzuhalten und zu verzollen. Außerdem mußten die Handelswarenn drei Tage lang zum Verkauf ausgelegt werden.
Mehr zur Geschichte der Stadt Oderberg erfahren Sie unter sie auf den Seiten: www.oderberg.info

oderberg

Folgende Freizeit- und Erholungsmöglichkeiten hat Oderberg seinen Besuchern u.a. zu bieten:

  • Bootsfahrten mit der MS Fürstenberg zum Schiffshebewerk nach Niederfinow. Die Fahrt dauert 2 Stunden hin und 2 Stunden zurück und schließt das Herauf- und Herunterfahren mit dem Schiffshebewerk ein.
  • Binnenschiffahrts- und Heimatmuseum Hermann-Seidel-Str. 44 an der Oderbrücke. www.technikmuseen.de
  • Eine Wanderung durch das Naturschutzgebiet "Pimpinellenberg"
 
          

Neujahrspaddeln in Oderberg

Da waren sie wieder - die Natur -und Paddelfreunde die nichts erschüttern kann und die immer die richtige Kleidung dabei haben. Ob Skianzug, Fellmütze, Pullover, Allwetterjacke, Schal, Handschuhe - bestens vorbereit ging es mit den Kanus zwischen Eisschollen aufs Wasser. Bei Temperaturen um den Gefrierpunkt und einer leicht durch die Wolken blinzelnden Sonne waren fast optimale „Paddelbedingungen“ am Oder Havel Kanal. Etwas paddeln, etwas treiben lassen und dann wieder ans Feuer und mit einem Schluck Glühwein wieder aufgewärmt. Die Bewegung an der frischen Oderberger Luft tat allen gut.....bis zum nächsten Jahr…
www.kanu.barnim.de