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Zisterzienserkloster Chorin

Chorin
Das Kloster Chorin zählt zu den schönsten Baudenkmälern der deutschen Backsteingotik. Die gesamte Klosteranlage ist grandios, beeindruckend und liegt zudem in einer landschaftlich reizvollen Gegend am Amtssee. Die Bauten zeugen von der großen Kunstfertigkeit der Möche: gotisch ornamental zu bauen und trotzdem nicht gegen die spartanischen Grundsätze der Ordensarchitektur zu verstoßen. Der Choriner Stil wurde richtungsweisend für die Baukunst Norddeutschlands.
Das damalige Kloster Mariensee wurde 1258 auf der Insel Pehlitzwerder (ca. 8 km von Chorin entfernt) von den Markgrafen Johann I und Otto III gegründet und vom Mutterkloster in Lehnin besiedelt. Aus unbekannten Gründen wurde es später nach Koryn verlegt. 1273 begannen die Mönche mit dem Bau des Klosters. Unter dem Fürstengeschlecht der Askanier konnten die Mönche von Chorin ihren Besitz, Ländereien und damit auch ihre Macht erheblich ausweiten. Das Zisterzienserkloster Chorin wurde nach der Reformation 1542 aufgehoben. Die Gebäude dienten danach landwirtschaftlichen Zwecken. In der Zeit der Romantik wurden die Ruine der Kirche und des Klosters wieder entdeckt. 1818 leitete C.F. Schinkel die ersten Aufbauarbeiten ein und in den Jahren 1951 bis 1955 wurde die Klosterruine stilecht restauriert. Beliebt sind die Choriner Sommerkonzerte, die in der offenen Klosterkirche stattfinden. Unter der Internetadresse www.kloster-chorin.info finden Sie ausführliche Informationen zur Geschichte des Klosters, architektonische Besonderheiten, Öffnungszeiten, Veranstaltungen...etc.
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Fotos: Norbert Rößler